Die Stadt Santander, in der Maultiere noch immer als Haupttransportmittel verwendet werden

Hato, Santander
Quelle: Hato – Bürgermeisteramt Santander / Offizielles Facebook
Während Großstädte zunehmend digitalisiert und motorisiert werden, verläuft das Leben in manchen Städten eher gemächlich , eng verbunden mit der Natur und den historisch überlieferten ländlichen Traditionen. Kolumbien bildet da keine Ausnahme, und in dieser kleinen Ecke des Landes scheint die Zeit stehen geblieben zu sein.
Aufgrund der bergigen Landschaft und der steilen Straßen in bestimmten Landesteilen sind konventionelle Fahrzeuge nicht immer die beste Wahl. Maultiere und Pferde spielen dort nach wie vor eine wichtige Rolle, nicht nur als Teil der Landwirtschaft, sondern auch als zuverlässiges Fortbewegungsmittel im Alltag. Diese Tiere, die einst die Bauern begleiteten und für den Handel eingesetzt wurden, bleiben ein Symbol des kulturellen Widerstands angesichts der Fortschritte der modernen Welt.
In der Gemeinde Hato im Norden von Santander sind diese Tiere nach wie vor das wichtigste Transportmittel für die Einwohner. Die holprigen Straßen und das bergige Gelände machen sie zur praktischsten und effizientesten Option für die Fortbewegung und den Transport landwirtschaftlicher Güter und sogar lebensnotwendiger Güter.
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Hato, Santander
Quelle: Hato - Santander / Offizielles Facebook
Maultiere sind mehr als nur eine Ressource. Sie sind Teil des Alltags und der lokalen Identität und werden zu einem unverwechselbaren Merkmal einer Stadt, die historisch als wichtiger Knotenpunkt für Händler diente und durch ihren ländlichen Charakter gekennzeichnet ist.
Für die Bewohner dieser Region ist der Einsatz von Maultieren nicht nur eine Notwendigkeit, sondern steht auch für die Kontinuität einer Lebensweise, die in der Verbundenheit mit dem Land, der Selbstversorgung der Gemeinschaften und dem Wert der Bewahrung von Bräuchen verankert ist, die ihre Identität im Laufe der Zeit geprägt haben.
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Die 5 schönsten Städte in SantanderSantander ist bekannt für seine traditionelle Küche, seine Berge und seinen kulturellen Reichtum und ist zu einem Muss für Reisende geworden, die das Wesen kolumbianischer Städte entdecken möchten. Neben seiner historischen und wirtschaftlichen Bedeutung besticht das Departement durch die Schönheit seiner Gemeinden, jede mit ihrem ganz eigenen Charme: Kolonialstraßen, Lehmhäuser, belebte Plätze und ein touristisches Angebot, das Abenteuer, Kultur und lokales Flair vereint. Unter all den herausragenden Städten hat die spezialisierte Website ourguia.com fünf ausgewählt, die Besucher nicht verpassen sollten:
1. Barichara: Bekannt als die schönste Stadt Kolumbiens, zeichnet sie sich durch ihre Kopfsteinpflasterstraßen und ihre Kolonialarchitektur aus.
2. San Gil: die Hauptstadt des Extremsports, umgeben von Flüssen und Bergen, die zum Abenteuer einladen.
Guane: klein und malerisch, perfekt, um es zu Fuß zu erkunden und die Ruhe und Stille zu genießen.
3. Girón: Sein historisches Zentrum, das zum Nationaldenkmal erklärt wurde, bewahrt den ganzen Charme der Kolonialzeit.
4. Zapatoca: ein ökologisches und kulturelles Reiseziel, umgeben von Bergen und einzigartigen Naturlandschaften.
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